Der Ausgangspunkt

 

VORAUSGESCHICKT:

„Das materielle Leben allein kann die Menschen nicht befriedigen. Menschen, die nur an Konsum denken, ersticken eines Tages an ihm. Nun ist das Gespräch über die Kunst ja noch unüblich. Sich näherkommen mittels der Kunst, Persönlichkeit entwickeln mittels der Kunst, das gibt es eigentlich erst in unserer Gesellschaft.“

(Maxie Wander, „Guten Morgen Du Schöne“ Frankfurt am Main 1980)


DENNOCH:

  • Kultur wird im öffentlichen Bewusstsein oft als Luxus angesehen.

  • Diskussionen über Kunst und Kultur sind selten von Sachkenntnis getragen.

  • Oft wird von Kunst erwartet, dass sie Altvertrautes bestätigt. Sobald sie Neues anregt, begegnet sie abwehrendem Unverständnis.

  • Kulturpolitische Entscheidungen, insbesondere die Vergabe von Geldern, treffen vielfach auf Missbilligung.

  • Künstler und Kulturschaffende haben keine Lobby. Es fehlt ihnen eine wirksame Interessenvertretung.

FAZIT:

Das sollte sich in Pforzheim ändern: Um der Kultur mehr Geltung zu verschaffen, trafen sich Mitte der 80er Jahre Kulturschaffende und Künstler aus den verschiedenen Bereichen – vom Stadttheater bis zum Jazzclub, vom Bildhauer bis zum Kammerorchester, vom Kulturzentrum bis zum Verlag, vom Maler bis zum Goldschmied, vom Figurentheater bis zur Galerie, vom Kino bis zur Volkshochschule und zur Bibliothek.

Der PFORZHEIMER KULTURRAT wurde ins Leben gerufen.